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Bücherei im CCU

·2 min

Belebung des CCU durch 3. Ort gescheitert
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CCU

Die WHU hatte als einzige Fraktion bereits vor dem Bau des CCU in der heutigen Form vor den Folgen gewarnt – leider haben sich diese Befürchtungen bestätigt. Der Ortskern hat dadurch nicht an Attraktivität gewonnen, sondern eher verloren, die Aufenthaltsqualität sinkt und die versprochenen attraktiven Einkaufsläden sind ausgeblieben.

Es braucht dringend neue Konzepte zur Belebung des CCU.

Die Idee, dies über den „3. Ort“ anzuschieben, scheint gescheitert. Dies beinhaltete eine Weiterentwicklung der Gemeindebücherei zu einem Aufenthaltsort und Treffpunkt. Würde eine solche “Bücherei 2.0” im CCU angesiedelt, würde sie für mehr Kundenfrequenz sorgen. Das müsste eigentlich im ureigensten Interesse eines Einkaufszentrums liegen.

Wir hofften auf einen neuen Ankermieter – ob dieser jedoch angesichts der Planungen für einen weiteren Lebensmittelmarkt in der Gutenbergstraße auf dem ehemaligen Dellogelände gefunden werden kann, ist mehr als fraglich. Auch deshalb, und um die Nahversorgnung in Ulzburg-Mitte zu stärken, lehnen wir das neue Bauvorhaben für den Lebensmittelmarkt auf dem ehemaligen Dellogelände ab.

WHU unterstützt die Idee des „3. Ortes“ – fordert aber eine realistische Planung und klare Kostengrenzen.

Die Wählergemeinschaft Henstedt-Ulzburg (WHU) steht dem Projekt „3. Ort“ weiterhin positiv gegenüber. Wir sehen darin eine große Chance, einen lebendigen und offenen Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger aller Generationen zu schaffen und damit das gesellschaftliche Miteinander in unserer Gemeinde nachhaltig zu stärken.

Gleichzeitig müssen wir realistisch bleiben: Die Realisierung eines „3. Ortes“ im CCU erscheint aus unserer Sicht zumindest schwierig. Daher sprechen wir uns dafür aus, alternative Standorte ernsthaft zu prüfen und offen zu diskutieren, um eine tragfähige und langfristige Lösung zu finden. Angesichts der angespannten Haushaltslage der Gemeinde Henstedt-Ulzburg ist für uns jedoch klar: Das Projekt darf nicht zu einer finanziellen Überforderung führen.

Die WHU fordert deshalb, dass dafür ein verbindliches Budget von maximal 500.000 Euro beschlossen wird. Darüber hinaus halten wir es für notwendig, die bisherigen Planungen mit dem Büro Includi nicht weiter zu verfolgen. Stattdessen sollte die Gemeinde die weitere Entwicklung des Projektes wirtschaftlich, transparent und mit einem klaren Fokus auf Umsetzbarkeit neu aufstellen.

Die WHU wird sich weiterhin konstruktiv dafür einsetzen, dass ein „3. Ort“ in Henstedt-Ulzburg Realität werden kann – aber in einem Rahmen, der finanzierbar bleibt und den tatsächlichen Möglichkeiten unserer Gemeinde entspricht.

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Autor
Ilona Schlömann
Fraktionsmitglied